Digitaler Live-Gottesdienst am 12.09.21: Durchkreuztes Leben

Online-Gottesdienst live über  Zoom am 12. September über zerplatze Träume und Pläne, das Kreuz des Lebens und eine geistliche Hausapotheke.

Vielleicht kennen Sie das: Mit einem Mal steht das ganze Leben Kopf! Alles ist anders als gedacht oder geplant oder erträumt. Wie lebe ich damit, ohne dass ich daran zerbreche?

Am kommenden Sonntag, 12. September, laden wir Sie um 12 Uhr wieder freundlich zu unserem Online-Gottesdienst live über Zoom ein. > zur Anmeldung

Zum Gespräch haben wir an diesem Sonntag Pater Andreas R. Batlogg SJ (Website), eingeladen. Der Vorarlberger des Jahrgangs 1962 ist Ordensmann seit 1985, Theologe, Autor und Publizist. Vor allem aber sei er ein „suchender Mensch, immer noch, auch jenseits der Fünfzig; einer, der fragt und sich befragen lässt“.

Wir möchten den Jesuiten und Sucher, der offen mit einer schweren Tumorerkrankung im Jahr 2018 und der dadurch erforderlich gewordenen OP mit ungewissem Ausgang und anschließender Strahlen- und Chemotherapie umgeht, befragen. Dazu lädt er selbst ja ein.

Was ist ihm als Glaubendem wichtig gewesen und geblieben? Wie hat sich unter dieser Belastung womöglich sein Glaube verändert? Und was empfiehlt er Menschen in ähnlichen Situation, um spirituell überleben zu können? Er selbst hat einmal eingeladen zu einem „Besuch in seiner geistlichen Hausapotheke“.

Was wird er uns darüber sagen, wie er die Worte Jesu im Evangelium des Sonntags hört, das eigene Kreuz auf sich zu nehmen? In guten Tagen leicht gesagt – in schweren Stunden neu zu buchstabieren!

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Digitaler Live-Gottesdienst am 05.09.21: Effata – öffne dich!

Online-Gottesdienst live über Zoom am 05. September über Stimme und Gehör sowie leise und laute Töne.

Online-Gottesdienst live über Zoom am 05. September über Stimme und Gehör sowie leise und laute Töne.

Am kommenden Sonntag, 05. September, laden wir Sie um 12 Uhr wieder freundlich zu unserem Online-Gottesdienst live über Zoom ein! > zur Anmeldung

Sing es raus! Im Evangelium des Sonntags zeigt sich, wie laut leise Töne werden können. Jesu Berührung und Worte lassen einen Taubstummen wieder reden und hören. Solche Herrlichkeit ist nicht leicht totzuschweigen, sie schreit danach, laut besungen zu werden.

Der Evangelist Markus erzählt uns von einer intimen Wunderheilung. Abseits des Trubels heilt Jesus einen Taubstummen mit einer Nähe, die sonst nur Liebende zeigen. Durch die Berührung mit seiner Spucke und dem Wort „Effata“, was übersetzt „öffne dich“ heißt, schenkt er ihm Stimme und Gehör.

Was es heißt, sich durch laute und leise Töne zu öffnen und Emotionen eine Melodie zu verleihen, wissen unsere beiden Gäste:

Wir sprechen mit Felizitas Steinhoff aus St. Maria Magdalena. Sie ist eines der Gründungsmitglieder des Effata-Chors. Sie wird uns über die Anfänge des Chores und die Motivation, sich durch Musik zu öffnen, berichten.

Außerdem wird Thomas Krause, der derzeitige Chorleiter, mit uns übers Gehör und die Stimme, sowie das gemeinsame Singen sprechen. Es stiftet Gemeinschaft zwischen den Tönen und bringt das zu Sprache, wo einfache Worte nicht genügen.

Wir freuen uns, wenn Sie sich am Sonntag wieder einwählen.

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Digitaler Live-Gottesdienst am 29.08.21: … mein Herz ist rein … ?

Am Sonntag, 29. August, laden wir Sie um 12 Uhr besonders herzlich zu unserem Onlinegottesdienst live über Zoom ein  > zur Anmeldung

Das Evangelium kommt an diesem Tag mit dem Reinheitsgebot aus dem Mund der Pharisäer und Schriftgelehrten und mit dem Hinweis Jesu auf eine ganz andere, viel tiefer liegende, Reinheit daher. Vielen von uns gehen Hygienerichtlinien und Desinfektionsbemühungen inzwischen auf die Nerven. Jesus bringt die Dimension des Herzens ein: Entscheidend ist, was sich dort abspielt, wo das Leben nach jüdischer Tradition seinen Sitz hat. Im Innern des Menschen fällt die Entscheidung über „rein“ und „unrein“, „gut“ und „böse“.

Wir sprechen mit einem Herzspezialisten, dem Kardiologen Dr. Alfried Germing, und fragen nach der Bedeutung des Herzens für das Leben. Wir fragen nach den Wechselwirkungen von bedrückendem und belastendem Alltag und Herzbeschwerden, nach den Auswirkungen von Herzerkrankungen auf die Lebensqualität des Menschen.

Was aus dem Innern, von Herzen kommt, kann belebend und lebensbedrohend sein. Dazu suchen wir das Gespräch mit der Theologin und Krankenhausseelsorgerin Lisa Lepping, die Sinn für die Glaubensaussage vom reinen Herzen und für die Lebensfolgen eines bedrückten und gestörten Herzens hat.

Wir freuen uns, wenn Sie sich am Sonntag wieder einwählen: was Jesus seinen Zeitgenossen und uns wohl mitgeben wollte? Und was daraus geworden ist und daraus besser werden sollte!

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Digitaler Live-Gottesdienst am 22.08.21: Wollt auch ihr weggehen?

Am kommenden Sonntag (22. August ab 12 Uhr) starten wir wieder mit unseren sonntäglichen Online-Gottesdiensten live über Zoom. > zur Anmeldung

Weggehen – oder bleiben? Oft stellen Menschen heute diese Frage bezogen auf die Kirche und auf ihr eigene Kirchenmitgliedschaft. Und auch das Johannesevangelium am Sonntag spiegelt die Unsicherheit in der jungen Nachfolgegemeinschaft des Jesus aus Nazareth.

Wir sprechen daher mit Schwester Philippa Rath, Benediktinerin der Abtei St. Hildegard in Rüdesheim-Eibingen, Delegierte im Synodalen Weg und Mitglied im Forum „Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche“. In ihrem neusten Buch „… weil Gott es so will“ (Infos + Leseprobe) schreibt sie offen über die Berufungsgeschichten von Frauen zu Diakonat und Priestertum und sie bleibt, weil sie die Nähe Jesu will und die Gemeinschaft der Glaubenden.

Und wir erleben Dirk, der aus der Kirche ausgetreten ist und der bereit war, mit einem aus unserem Pastoralteam darüber zu reden, warum er gehen wollte und nicht länger bleiben konnte> zur Anmeldung

Online-Gottesdienst am 04.07.21: Zeit aufzutanken – Auf Wiederzoom!

Am kommenden Sonntag (04. Juli ab 12 Uhr) verabschieden wir uns für die Zeit der Sommerferien in NRW voneinander: Im digitalen Gottesdienst über Zoom der Gemeinden St. Marien, St. Theresia und St. Maria Magdalena geht es um Zurücktreten und Innehalten und dazu ein Gespräch mit einer Expertin fürs Auftanken. Wir wollen auch Zurückblicken auf die vielen gemeinsamen Online-Gottesdienste in den letzten Monaten. > zur Anmelung

Am Ende des Online-Gottesdienstes laden wir zu einem besonderen Segen ein. Ganz persönlich zugesprochen in kleinen Gruppen – in den sogenannten „Breakout-Räumen“.

Wir freuen uns, wenn Sie sich am Sonntag zum Abschied wieder einwählen! > zur Anmelung

Gertrude Knepper spricht auf WDR4 übers Segnen

Vier Segens-Geschichten präsentiert unsere Gemeindereferentin Gertrude Knepper an den Juli-Sonntagen jeweils um 8.55 Uhr im Radioprogramm von WDR4.

Nach der Auftaktgeschichte „Ferien-Segen“ am Sonntag, 4. Juli, – zum Start in die Sommerferien – folgen in der Reihe „Sonntagskirche“ am 11. Juli „Regenbogen-Segen“ über die Segnung homosexueller Paare, am 18. Juli „Das Zeitliche segnen“ über Segen für Lebende und Sterbende und schließlich am 25. Juli der „Gute-Hoffnungs-Segen“ über die Segnung von Schwangeren und Neugeborenen.
Die Radiobeiträge sind im Bereich des Bistums Essen über UKW auf den Frequenzen 93,5 (Märkischer Kreis) und 99,2 Mhz (Rhein-Ruhr) zu empfangen.

Jeweils nach der Ausstrahlung stehen die Texte zum Nachhören und -lesen online auf www.kirche-im-wdr.de zur Verfügung.

Online-Gottesdienst am 27.06.21: Talita Kum – Steh auf!

Herzliche Einladung zum digitalen Gottesdienst über Zoom am 27. Juni um 12 Uhr: über Aufrichten, Aufstehen und Auferstehung im Leben. > zur Anmeldung

Wir sprechen an diesem Sonntag mit dem Triathleten Dr. Tobias Weimer über die Initiative „Be strong for kids“, die Kindern Gutes tut und ihnen auch in schwierigen Situationen hilft und der er seine Kraft zur Verfügung stellt, und mit Pia Dötze über das Friedensdorf Oberhausen, das sich für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten engagiert.

Wissen Sie vielleicht, wie die Tochter des Synagogenvorstehers Jairus heißt, von der im Markusevangelium erzählt wird? Leider erfahren wir es nicht. Es ist wirklich wenig, was wir über sie wissen. Sie ist 12 Jahre alt, Tochter des Synagogenvorstehers und tot. Genau in der Zeit, in der sie im damaligen Israel zu einer erwachsenen und heiratsfähigen Frau wird, ist ihr Leben zu Ende.

Jesus erfährt von ihrem Tod, lässt sich davon aber nicht erschrecken. Er sagt allen am Haus des Synagogenvorstehers, dass sie nur schläft und nicht tot ist und wird dafür von allen verlacht. Im Haus nimmt er die Hand des Kindes und sagt zu ihr: „Talita kum!“ und aus dem Kind wird eine junge Frau, die aufsteht und ihr Leben beginnt. Denn im Griechischen ist „Talita“ kein Mädchen oder Kind mehr, sondern eine Frau wie Rut oder Ester.

So erzählt Markus von der Begegnung Jesu mit einer freien Tochter Gottes in diesem namenlosen jüdischen Mädchen. Dieser Jesus ist klasse. Ein Aufsteher gegen den Tod. Gelächter Spott und Schwierigkeiten sind ihm egal, wenn es darum geht, jemandem die Hand zu reichen damit er/sie (wieder) auf eigene Füße kommt. Diesen Mut wünschen wir uns. Vielleicht sind Aufstehen und Auferstehung ja Verwandte, weil in diesem Leben etwas aufblüht, was in Gott Zukunft hat. > zur Anmeldung

Online-Gottesdienst am 20.06.21: Never give up – Im Sturm nicht untergehen

Herzliche Einladung zum digitalen Gottesdienst über Zoom am 20. Juni um 12 Uhr: über Stürme, Aussichtslosigkeiten und die Kraft des „Nicht-Aufgebens“ im Leben. > zur Anmeldung

An diesem Sonntag sprechen wir mit Ulrich Wojnarowicz, der als Priester und Bildungsreferent für das Bistum Essen in Duisburg arbeitet. Wir unterhalten uns über das Evangelium und hören aber auch, was für ihn der Satz “Never give up!” nach einem extremen gesundheitlichen Tiefschlag persönlich bedeutet. > zur Anmeldung

Online-Gottesdienst am 13. Juni: Guerilla-Gardening im Reich Gottes

Digitaler Gottesdienst über Zoom am 13. Juni mit Gesprächen über den Garten Eden in unseren Städten und Wachstum in der Kirche.

Herzliche Einladung zum Online-Gottesdienst am 13. Juni 2021 ab 12 Uhr über Zoom: mit Gesprächen über den Garten Eden in unseren Städten und Wachstum in der Kirche. > zur Anmeldung

Wir sprechen am Sonntag über Guerilla-Gardening und Urban-Gardening, einen Trend der aus England schon vor längerer Zeit zu uns gekommen ist. Wir lassen uns inspirieren von einer Idee, die unsere Städte verändern kann. Vielleicht ist die ganze

Sache ja auch politisch und reagiert auf Herausforderungen wie den Klimawandel, die Virtualisierung, den Mangel an Grün- und Freiflächen, die Privatisierung des öffentlichen Raums oder die Sortenarmut in den Supermärkten.

Mit Anna Hennersperger, die lange Seelsorgeamtsleiterin in Klagenfurt war und heute als Supervisorin in Passau arbeitet, sprechen wir über das Wachstum in und um Kirche: neue Wege, Kooperationspartner, neue Online-Formate, verändertes Selbstverständnis, spirituelle Entdeckungen oder digitale Kirchorte. …und darüber, ob wir den Mut dazu haben, etwas wachsen zu lassen. > zur Anmeldung