Gottesdienste in St. Joseph

Ab dem 1. Mai dürfen wieder öffentliche Gottesdienste in NRW gefeiert werden. Wegen der strengen Auflagen ist aber die Zahl der möglichen Mitfeiernden sehr begrenzt.

Wir haben daher für St. Joseph folgende Regelungen getroffen:

Um möglichst vielen Gläubigen die Mitfeier der Hl. Messe zu ermöglichen, wird ab dem 16. Mai zusätzlich zur Sonntagsmesse um 11.00 Uhr eine Vorabendmesse um 18.00 Uhr – höchstens für die Dauer der Krise – eingeführt.

Für diese beiden Hl. Messen ist eine telefonische Anmeldung unbedingt erforderlich – und zwar jeweils nur für das dann kommende Wochenende.

Ab dem 11. Mai ist das Telefon zu folgenden Zeiten besetzt:

Montag 9 – 11 Uhr / Dienstag  15 – 17 Uhr

Mittwoch 8 – 10 Uhr / Donnerstag 16 – 18 Uhr

TEL.NR.:  01639 704290

Ohne eine telefonische Anmeldung werden wir wegen der abgezählten Platzzahl niemanden in die Kirche lassen können!

Mindestens beim Betreten und beim Verlassen der Kirche bitten wir, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Ab Mittwoch, dem 13. Mai, feiern wir auch wieder die Werktagsmessen wie gewohnt (nicht in der Krypta) am Mittwoch um 9 Uhr und am Donnerstag um 18.30 Uhr.

Gottesdienste in St. Johannes

Ab Mitte Mai 2020 werden in St. Johannes wieder Gottesdienste angeboten. In der Kirche können wir unter den derzeit vorgegebenen Bedingungen ca. 40 Sitzplätze einrichten. Wir probieren, den Gottesdienst sonntags draußen zu feiern, auf der Wiese am barrierefreien Eingang der Kirche. Dort können mehr Sitzplätze eingerichtet werden, auch für Familien mit Kindern. Evtl. kann dann auch ab und zu draußen Kinderkirche stattfinden. Alle anderen Gottesdienste finden in der Kirche statt.

Das Angebot auf einen Blick:

  • Mittwochs um 18 Uhr feiern wir Hl. Messe.
  • Sonntags um 11 Uhr feiern wir Hl. Messe „open air“ – draußen auf der Wiese am barrierefreien Seiteneingang der Kirche.
  • An jedem Dienstag ist um 19.30 Uhr in der Kirche eine Wortgottesfeier. Die Form variiert: Wortgottesfeier/Meditation/offene Kirche mit Impulsen/Bibelteilen/Abendgebet/Taizé-Gottesdienst.
  • An jedem letzten Dienstag im Monat ist um 9 Uhr Hl. Messe für Frauen.
  • Maiandachten sind freitagsnachmittags nach Angebot.

Bitte beachten Sie zu dem Angebot die zusätzlich ausgehängte, aktuelle Gottesdienstübersicht! Weiterlesen

Gottesdienste in Herz Mariä

Die Hl. Messe wird ab sofort gefeiert am Sonntag um 11.00 Uhr und am Mittwoch und Freitag, jeweils um 9.00 Uhr.

Es ist keine Anmeldung nötig.

Bitte beachten Sie für diese Gottesdienste:

  • Wegen der Abstands- und Hygieneregeln dürfen nur 90 Personen zu einem Gottesdienst zugelassen werden.
  • Bitte tragen Sie während des Gottesdienstes einen Mundnasenschutz.
  • Bitte halten Sie sich an die Abstandsregel von mindestens 1,5 Meter.
  • Das „Sonntagsgebot“ ist bis auf weiteres aufgehoben, vielleicht überlegen Sie deshalb statt der Hl. Messe am Sonntag einen Gottesdienst in der Woche zu besuchen.

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Vorsichtsmaßnahmen, die den Vorgaben der kommunalen Behörden und des Bistums entsprechen.

Gottesdienste in St. Gertrud

Die Hl. Messen werden an sofort am Wochenende zu den gewohnten Zeiten gefeiert: am Samstag um 18.00 Uhr und am Sonntag um 9.30 Uhr. Bitte melden Sie sich für diese Gottesdienste im Pfarrbüro,: (0 23 27) 30 150 zu den Öffnungszeiten montags bis mittwochs von 9.00 -12.00 Uhr, donnerstags von 16.00 – 18.00 Uhr und freitags von 8.00 – 14.00 Uhr an.

Die hl. Messe an den Werktagen wird gefeiert am Montag, Dienstag und Freitag, jeweils um 9.00 Uhr. Dafür ist keine Anmeldung nötig.

Bitte beachten Sie für diese Gottesdienste:

  • Wegen der Abstands- und Hygieneregeln dürfen nur 60 Personen zu einem Gottesdienst zugelassen werden, deshalb ist eine Anmeldung für die Gottesdienste am Wochenende erforderlich (s.o.).
  • Bitte tragen Sie während des Gottesdienstes einen Mundnasenschutz.
  • Bitte halten Sie sich an die Abstandsregel von mindestens 1,5 Meter.
  • Die Kirche kann nur durch das Hauptportal betreten werden.
  • Das „Sonntagsgebot“ ist bis auf weiteres aufgehoben, vielleicht überlegen Sie deshalb statt der Hl. Messe am Sonntag einen Gottesdienst in der Woche zu besuchen.

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Vorsichtsmaßnahmen, die den Vorgaben der kommunalen Behörden und des Bistums entsprechen.

Liturgiepaket zum 3. Sonntag in der Osterzeit

Auf Grund der aktuellen Lage können keine Gottesdienste in unserer Pfarrei stattfinden. Um Ihnen und Ihren Familien in ihrer häuslichen Umgebung neben TV, Radio und Internet die Möglichkeit zugeben im Gebet zu verbringen, bietet das Bistum Essen ein Liturgiepaket zu den jeweiligen Sonntagen an. Hier nun das zum 3. Sonntag in der Osterzeit

Liturgiepaket für die Karwoche und Ostern

Auf Grund der aktuellen Lage können keine Gottesdienste in unserer Pfarrei stattfinden. Um Ihnen und Ihren Familien in ihrer häuslichen Umgebung neben TV, Radio und Internet die Möglichkeit zugeben im Gebet zu verbringen, bietet das Bistum Essen ein Liturgiepaket zu den jeweiligen Sonntagen an. Hier nun das für die Karwoche und Ostern: 

Palmsonntag:

 

 

Gründonnerstag:

 

 

Karfreitag:

 

 

Osternacht/Ostersonntag:

 

 

Ostermontag:

 

 

Wort zum nicht-alltäglichen Alltag – Vor dem Bildschirm

Wort zum nicht-alltäglichen Alltag‚ – liebe Leserinnen und Leser, in dieser Zeit der Krise wollen Seelsorgerinnen und Seelsorger aus Wattenscheid Sie unter der Woche mit einem kleinen Impuls unterstützen. Er soll dazu helfen soll, den Kopf frei zu bekommen, weiter zu denken oder auch wieder einmal herzlich zu lachen. Sie finden diese Impulse auch auf den Homepage der evangelischen Gemeinde und im Lokalteil der WAZ:

Vor dem Bildschirm

Sitzen Sie zurzeit auch so häufig vor einem Bildschirm? Morgens die aktuellen Nachrichten auf dem Handy. Dann eine Videokonferenz mit den Kolleg_innen oder ein Chat und abends die neue Folge der Lieblingsserie im Fernsehen. Leben im 16:9 Format.

Unser Alltag hat einen Rahmen bekommen. Das kann Menschen auf Dauer krank machen. Nicht ohne Grund sind die Begriffe „Enge“ und „Angst“ sprachlich miteinander verwandt. Angst kann Menschen einengen und begrenzen.

Weite ist der Anfang von „Weiter geht´s“

Die Psalmen der Bibel nehmen in poetischer Sprache und Bildern die Erfahrungen von Menschen in Bedrängnissen und Ängsten auf, aber auch ihre Hoffnungen und die Erkenntnis: Gott lässt uns nicht im Stich.

In Psalm 18 Vers 20 heißt es: „Gott führt mich hinaus ins Weite“. Der Beter hat die Erfahrung gemacht, dass er nicht in der Enge und Bedrängnis bleibt. Ein Mensch, der Gott vertraut, weitet seinen Blick. Diese Weite führt heraus aus dem ewigen Kreisen um sich selbst. Sie macht es möglich, auch die Anderen zu sehen. Das ist nach christlicher Überzeugung der Kern der menschlichen Freiheit.

Gott stellt unsere Füße auf weiten Raum

Sich ins Weite führen zu lassen, ist nicht so einfach in diesen biestigen Zeiten. Mein Gottvertrauen hilft mir, die Hoffnung nicht zu verlieren. Der Himmel bleibt weit, auch wenn ein Dach dazwischen hängt oder ein Bildschirm.

In einem sehr schönen Segenslied heißt es: Segne uns mit der Weite des Himmels, segne uns mit der Wärme der Sonne, segne uns mit der Frische des Wassers, himmlischer Vater, segne uns.

So bleiben Sie gesegnet.
Ihr Pastor Holger Dirks

Holger Dirks
Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Wattenscheid
02327 / 903 996
holger.dirks@kk-ekvw.de

Wort zum nicht-alltäglichen Alltag – Kerze im Fenster

Wort zum nicht-alltäglichen Alltag‚ – liebe Leserinnen und Leser, in dieser Zeit der Krise wollen Seelsorgerinnen und Seelsorger aus Wattenscheid Sie unter der Woche mit einem kleinen Impuls unterstützen. Er soll dazu helfen soll, den Kopf frei zu bekommen, weiter zu denken oder auch wieder einmal herzlich zu lachen. Sie finden diese Impulse auch auf den Homepage der evangelischen Gemeinde und im Lokalteil der WAZ:

Kerze im Fenster

Alltäglich ist zurzeit nichts. Ich habe das Gefühl, jeden Tag muss ich neu erfinden. Die Nachrichten am Abend sagen mir, wie es um die Deutschland und die Welt steht. Für meine kleine Alltagswelt muss ich dann sehen, was das bedeutet: Mundschutz tragen? Abstand halten? Handschuhe anziehen? Hände desinfizieren? Und immer wieder Hände waschen, man weiß ja nie! Vielleicht ist das das Schlimmste: die Verunsicherung, die über allem wie eine dunkle Wolke hängt. Niemand kann sagen, ob wir alles richtig machen. Keiner weiß, was die nächsten Tage bringen werden. Die selbstverständlichsten Alltagsdinge bekommen mit einem Mal ein dickes Fragezeichen. Darf ich das noch? Geht das so? Gefährde ich niemanden, auch mich selbst nicht? Alles ist fragwürdig geworden, kein Kontakt ist mehr selbstverständlich. Allgemeine Verunsicherung, schwer auszuhalten!

Jeden Abend stelle ich um 19.00h zusammen mit vielen Christinnen und Christen in Wattenscheid und sicher auch mit vielen anders glaubenden oder auch ungläubigen Menschen ein Kerzenlicht in mein Fenster: ich will daran erinnern, dass wir miteinander verbunden bleiben: Nachbarn, Freunde, Gemeindemitglieder. Ich will sagen, wie sehr ich die Menschen schätze, die in diesen Tagen ihre alltägliche Arbeit tun: im Lebensmittelgeschäft, im Krankenhaus, in der häuslichen  Pflege, in aufmerksamer Sorge um Alte und Kranke, die zu Hause Hilfe brauchen. So viele tun unauffällig das Notwendige! Das trägt und ist verlässlich und findet meinen Respekt und Dank.

Ich bete dann und bitte Gott, uns und diese Welt zu bewahren.

 

Ihr Pastor Hans-Werner Thönnes

Pastor Dr. Hans-Werner Thönnes
St. Marien und St. Maria Magdalena mit Theresia
Tel.: 02327 /  9746332
e-Mail: hans-werner.thoennes@bistum-essen.de

Wort zum nicht-alltäglichen Alltag

Wort zum nicht-alltäglichen Alltag‚ – liebe Leserinnen und Leser, in dieser Zeit der Krise wollen Seelsorgerinnen und Seelsorger aus Wattenscheid Sie unter der Woche mit einem kleinen Impuls unterstützen. Er soll dazu helfen soll, den Kopf frei zu bekommen, weiter zu denken oder auch wieder einmal herzlich zu lachen. Sie finden diese Impulse auch auf den Homepage der evangelischen Gemeinde und im Lokalteil der WAZ:

Fantasie

Eine Freundin hat mir einen YouTube-Link geschickt. Es geht um eine Aufführung des Chors der Gefangenen aus der Oper Nabucco von Verdi, es singt ein Opernchor aus Rom. Zunächst ist ein Text zu den aktuellen Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Italien zu lesen, dann folgen Probenszenen. Plötzlich ändert sich die Szenerie: Der Dirigent steht im Wohnzimmer vor seinem Klavier – und dirigiert. Dann werden mehr und mehr Chormitglieder gezeigt: Sie singen – zu Hause! Alle haben offenbar Videos von sich aufgenommen, die dann zusammen geschnitten worden sind. So ist ein virtuelles Chorwerk entstanden, bei dem alle allein und doch gemeinsam singen. Gewidmet ist diese Aufnahme der inoffiziellen Nationalhymne Italiens den Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften, die den an Covid-19 erkrankten Menschen in Italien zur Seite stehen. Man muss nicht Opernfan sein, um von diesem Video berührt zu werden. Sie finden dieses und ähnliche Beispiele, wenn Sie bei YouTube ‚coro virtuale‘ (virtueller Chor) eingeben.

Es ist großartig, was Menschen in dieser Krise an Fantasie entwickeln, um das Leben erträglicher zu gestalten. Eine arbeitslose Schneiderin hat eine Videoanleitung erstellt, wie man Knöpfe selbst wieder annäht, weil die Änderungsschneiderei geschlossen ist. Menschen stellen auch in Wattenscheid ihre Zeit zur Verfügung, um für besonders gefährdete Menschen die tägliche Versorgung sicherzustellen. Es gibt Verabredungen, abends auf den Balkonen zu singen und zu tanzen. Und viele Menschen stellen abends um sieben eine Kerze ins Fenster und beten – allein und doch gemeinsam. Fantasie ist ein Motor der Mitmenschlichkeit!

Ralf Tietmeyer, Seelsorger am Kolumbarium St. Pius