Digitaler Live-Gottesdienst am 19.12.21: Warten auf Liebe und Wärme

In diesem Advent feiern wir auch digital besondere Gottesdienste. An jedem der vier Sonntage im Advent laden wir Sie ein, ab 18 Uhr live über Zoom den Klängen und Texten von alten und bekannten Adventsliedern nachzuspüren und sie anders anzuhören. Wir laden Sie ein, diese Gottesdienste mitzufeiern und die Adventszeit neu zu entdecken> Hier geht es zur Anmeldung

Warten auf Liebe und Wärme am 4. Advent mit einem Lied mit vielen Hoffnungsszenarien

Im Advent begegnen uns immer wieder Texte aus dem Buch Jesaja und das zentrale Motiv in den Texten ist ganz klar: Trost für das Volk, das in die Wüste geraten ist und aus der Wüste herausfinden will. Die Wüsten der Bibel sind immer wieder Orte der größten Gefahr, aber gleichzeitig auch Orte der größten Gottesbegegnung.

Und was sind heute unsere Wüsten? Als Erstes in den Sinn kommen da sicherlich die Infektionszahlen, die Kontaktbeschränkungen, die Intensivstationen. Was aber nicht zu vergessen gilt, sind die Wüsten, die zahlreiche Menschen bereits vor Corona plagten und heute weiterhin plagen: Menschen, die auf andere angewiesen sind, die sozial benachteiligt sind, die Not leiden.

„Kündet allen in der Not!“ von 1971

„Kündet allen in der Not!“ – so heißt ein Adventslied, das erst 1971 gedichtet wurde und Hoffnungsszenarien aus dem Buch Jesaja aufruft. Die Wüste soll sich vollständig verwandeln: Aus dem Wüstensand soll Wasser werden, Blinde sollen sehen, Stumme sollen reden, Taube sollen hören.  Es wird deutlich: Für Gott gibt es keine aussichtslosen Lebenslagen, keine hoffnungslosen Perspektiven, keine Grenzen.

Im Gespräch mit der Sozialarbeiterin Iris Gogolin

Das entspricht auch dem Leitbild des Sozialpastoralen Zentrums (SPZ) “GiG” in Günnigfeld unter der Leitung von Sozialarbeiterin Iris Gogolin.  Das SPZ wendet ganz menschennah und konkret Not und Leid in Begegnung und Zuwendung. Wie auch das Adventslied kundtut: „Allen Menschen wird zuteil Gottes Heil.“ Iris Gogolin wird uns in einem Gespräch näher bringen, wie genau Gottes Heil den Menschen, die in das SPZ kommen, zuteilwird.

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